Was Sie über Einverständniserklärungen wissen müssen

Eines der zentralen Themen im Email-Marketing war und ist die Einverständniserklärung der Empfänger. Das Vorliegen dieser Einverständniserklärung ist schließlich der entscheidende Unterschied zwischen ordentlichem Email-Marketing und bloßem Spam. Dennoch ist das Konzept der Einverständniserklärung in vielen Bereichen ein wenig vage. Dem wollen wir mit diesem Artikel Abhilfe schaffen! Der erste Schritt ist eine Definition von Spam und der Art und Weise, wie Ihre Kunden sich zu Ihrem Newsletter bzw. Ihrer Kampagne anmelden (müssen), damit Sie Maildog für Ihr Email-Marketing einsetzen können.

Spam ist bei Maildog kein gesetzlich definiertes Prinzip

Auch wenn die Gesetzgeber in den verschiedenen Ländern beginnen sich des Spam-Problems anzunehmen (bspw. CAN-SPAM in den USA), sind wir bei Maildog der Meinung, dass diese Initiativen nicht weit genug gehen. Unsere Definition von Spam geht über das hinaus, was die Gesetze in den meisten Ländern der Erde beinhalten. Unsere Definition beruht auf unserer Vorstellung davon was gutes Email-Marketing bedeutet.

Jede Email, die Sie an irgendjemand versenden, der Ihnen nicht seine explizite Einverständniserklärung den Emailkontakt zu diesem Thema beteffend gegeben hat, ist Spam.

Doch das allein ist noch keine gute Erklärung. Das Konzept der Einverständniserklärung ist in dieser Form noch nicht sonderlich aussagekräftig. Betrachten wir deshalb ein paar typische Situationen, die deutlich machen, was bei Maildog erlaubt und was bei Maildog nicht erlaubt ist.

Die verschiedenen Arten von Einverständniserklärungen

Sie können mit Maildog nur Emails an Personen versenden, wenn Sie deren Einverständniserklärung auf eine der folgenden Arten erhalten haben:

  • Durch Anmeldung auf einer Webseite
    Diese Anmeldung kann entweder mit einem speziellen Anmeldeformular erfolgen oder durch das Setzen eines Häkchens in einer Checkbox in einem anderen Formular. Im letzteren Fall darf die Checkbox nicht von Anfang an angehakt sein und muss klar und deutlich darauf hinweisen, dass durch sie das Einverständnis zum Emailkontakt gegeben wird!
  • Im Rahmen eines Papierformulars mit expliziter Einverständniserklärung
    Wenn eine Person ein Papierformular ausfüllt (z.B. eine Umfrage oder ein Preisausschreiben) muss ein gesondertes Kästchen zum Abhaken ausgefüllt sein und klar UND deutlich darauf hingewiesen werden, dass durch das Abhaken die Einverständniserklärung zum Emailkontakt gegeben wird.
  • Durch Abgabe einer Visitenkarte
    Wenn Ihnen eine Person ihre Visitenkarten überreicht hat und Sie klar und deutlich gefragt haben, ob diese Person den Emailkontakt mit Ihnen wünscht. Wenn die Visitenkarte auf einer Tagung oder einer Messe einfach in ein Behältnis eingeworfen wird, hat es sich als Best-Practice etabliert von den Kunden, die einen Emialkontakt wünschen dies auf deren Visitenkarten schriftlich zu vermerken. Diese Kunden sollten bspw. "Ja zum Newsletter" oder "Bitte Newsletter zuschicken" auf ihre Visitenkarte schreiben (vgl. auch den ausgezeichneten Podcast von Heidi Miller zum Thema).
  • Im Rahmen einer Geschäftsbeziehung
    Wenn eine Person etwas bei Ihnen erworben hat, ist die Einverständniserklärung implizit. In diesem Fall können Sie die Person ohne weiteres kontaktieren. Dennoch sind wir bei Maildog der Meinung, dass es eine gute Idee ist stets auf eine explizite Einverständniserklärung zu setzen. Warum also nicht einfach eine Checkbox am Ende des Bestellprozesses einfügen?

Fälle in denen keine ausreichende Einverständniserklärung vorliegt

Ganz allgemein liegt in Fällen, die nicht den oben beschriebenen entsprechen, keine ausreichende Einverständniserklärung vor. Um aber möglichst deutlich zu machen, worum es uns bei Maildog geht, haben wir hier ein paar Negativbeispiele zusammengestellt:

  • Sie haben die Emailadresse von Dritten erhalten
    Ob Sie die Liste gekauft haben oder sie Ihnen von einer Partnerfirma zur Verfügung gestellt wurde oder vielleicht gar aus der Konkursmasse eines ehemaligen Konkurrenzunternehmens stammt: Diese Peronen haben Ihnen niemals ihr Einverständnis zur Kontaktaufnahme erklärt! Dementsprechend können Sie an diese Personen mit Maildog keine Emails versenden.
  • Sie haben mithilfe von Scrapern oder Copy-Paste Adressen im Internet gesammelt
    Der Fakt, dass Personen ihre Emailadressen veröffentlichen bedeutet nicht, dass sie von Ihnen kontaktiert werden möchten.
  • Sie haben in den letzten 2 Jahren keine Emails an diese Adresse versandt
    Eine Einverständniserklärung hat bei Maildog eine Ablauffrist von 2 Jahren. Personen, die ihr Einverständnis gegeben haben, werden sich nach 2 Jahren ohne Kontakt in den seltensten Fällen an das Einverständnis erinnern. Deswegen ist der Versand an diesen Personenkreis mit Maildog nicht möglich.

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