Was ist ein hard bounce? Was ist ein soft bounce? Und wie verringere ich die Anzahl an email bounces?

Ein "bounce" bedeutet, dass eine Email, die Sie an eine bestimmte Adresse gesendet haben, vom dortigen Mailserver mit einer Unzustellbarkeitsnachricht zurückgeschickt wurde. Die Gründe für bounces sind vielfältig, lassen sich aber grob in zwei verschiedene Kategorien einteilen.

Ein "soft bounce" ist eine Email, die es bis zum Mailserver des Empfängers geschafft hat (die Emailadresse ist dort also bekannt), dort aber nicht bis zum Empfänger selbst gelangt. Ein soft bounce tritt auf, wenn bspw. die Mailbox des Empfängers voll ist, der Server offline oder überlastet ist oder die Email zu groß ist.

Auch eine automatische Antwort auf Ihre Email kann zu den soft bounces gehören.

Sobald eine Email drei soft bounces ohne eine nachvollziehbare Aktivität am anderen Ende angesammelt hat, wird sie automatisch in einen hard bounce konvertiert und von Ihrer Empfängerliste entfernt.

Ein "hard bounce" ist eine permanent unzustellbare Email. Gründe für einen hard bounce sind z.B. ungültige Adressen (unbekannter Domainname, Schreibfehler usw.). Möglicherweise hat auch der Mailserver des Empfängers den Mailserver des Senders geblockt. Manchmal interpretieren verschiedene Server bounces unterschiedlich, so wird der soft bounce eines bestimmten Servers von einem anderen möglicherweise als hard bounce interpretiert.

Maildog verschiebt Abonnenten mit einem hard bounce automatisch in die "Bounces Subscribers" Kategorie, so dass diese zukünftig keine Kampagnenemails erhalten.

Über die eingebaute bounce Abwicklung hinaus haben Sie einige Möglichkeiten die Anzahl an bounces noch weiter zu verringern:

1. Halten Sie Ihre Abonnentenliste sauber
Maildog entfernt automatisch ungültige Emailadressen, wenn Sie diese von Hand eingeben. Allerdings können potentielle Abonennten via dem Anmeldeformular mitunter ungültige Emailadressen eingeben. Überprüfen Sie Ihre Abonnentenliste von Zeit zu Zeit auf falsch formatierten Adressen, ungültigen Domains oder Schreibfehlern.

2. Benutzen Sie ein "double opt-in" Verfahren
Wenn Sie eine Empfängerliste erstellen, setzen Sie die Liste auf "double opt-in". So muss jeder Abonnent, der sich in die Liste einträgt, seine Email in einem zweiten Schritt noch einmal bestätigen.

3. Beobachten Sie Ihre Lieferungsraten auf verschiedenen Domains
Beobachten Sie das Verhältnis von open und bounce Raten auf den wichtigsten Domains wie bspw. AOL, Hotmail, Yahoo usw. Wenn eine der Domains vom Mittel deutlich abweicht, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass Ihre Emails dort im Spamfilter hängen bleiben.

4. Testen Sie Ihre Emails
Bevor Sie Ihre Emailkampagne an alle Abonnenten aussenden, senden Sie an sich und andere Testemails. Versuchen Sie dabei alle wichtigen Typen von Emailsoftware abzudecken.

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